Kommunikationstraining
für hörgeschädigte Personen
In unserem Kommunikationstraining unterscheiden wir zwischen Personen,
die einen gebärdensprachlichen Hintergrund aufgrund ihrer Gehörlosigkeit
haben und Personen, die zwar eine Hörschädigung, aber über
keine Gebärdensprachkenntnisse verfügen.
Zunächst müssen die einzelnen Personen ihre eigenen kommunikativen
Bedürfnisse und Ressourcen lernen herauszufinden. Einige haben
ein Resthörvermögen, andere sind spätertaubt oder von
Geburt an gehörlos. Die Art und Weise, wie kommuniziert werden
muss, ist sehr individuell und muss deshalb von den Betroffenen selbst
mitgeteilt werden. Der erste Schritt ist, die Hörschädigung
zu akzeptieren und zu lernen mit ihr umzugehen.
Neben diesen Inhalten werden Informationen zu den nonverbalen Signalen
wie Körpersprache, Mimik und Gestik gegeben. Welche Möglichkeiten
habe ich aktiv auf eine kommunikative Situation einzugreifen usw.
Die Kurse sollen motivieren, sich nicht zu isolieren, sich nicht als
Belastung für andere zu fühlen.
Fragen Sie nach Einzel- oder Gruppentraining an. >>hier
für hörende Personen
Erfolgreiches Kommunizieren hängt neben den inhaltlichen
Dingen von vielen anderen Faktoren ab. Neben den nonverbalen Signalen
wie Körpersprache, Mimik und Blickverhalten spielt ebenfalls der
Sender und Empfänger einer Unterhaltung eine wichtige Rolle, wie
lange eine Gesprächspause gemacht wird usw.
Jeder Mensch hat das natürliche Bedürfnis zu kommunizieren
und nutzt seine individuellen Mittel und Wege dieses zu tun. Es ist
unerheblich aus welchem Kulturkreis ein Mensch kommt, ob er eine Sprach-
oder Hörbehinderung hat oder gerade erst geboren wurde. Neben den
allgemeinverständlichen Elementen einer Konversation, wie gesprochene
Worte oder offensichtlicher Körpersprache, setzt jeder Mensch Anteile
einer eigenen, individuellen Körpersprache ein. Das können
mimische oder gestische Nuancen sein, die sowohl von der Person selbst,
als auch von seinem Gegenüber nicht immer bemerkt werden.
Bewusste Elemente der Verständigung können erlernt und verbessert
werden, z.B. durch Teilnahme an Rhetorikseminaren, unbewusste Elemente
nur bedingt. Es passt nicht zu jedem Menschen die gleiche Art des Kommunikationstrainings.
Menschen, die von Geburt an eher zurückhaltend und analytisch sind,
werden in den wenigsten Fällen eine offene Körpersprache einsetzen
und sollten dieses auch nicht erlernen.
Es gibt viele Manager, Politiker, Personalleiter und Referenten, die
Kommunikationstrainings- und Rhetorikkurse besuchen und das Erlernte
zu einem späteren Zeitpunkt einsetzen. Personen mit einem geschulten
Auge können schnell erkennen, ob jemand sich eine Art des Kommunizierens
angeeignet hat oder nicht. Je mehr nonverbale Signale und die Natürlichkeit
der Person differieren, desto mehr hinterlassen diese Menschen ein unehrliches/schiefes
Bild.
Durch unsere langjährige Arbeit mit gehörlosen Menschen und
unsere Erfahrungen in der Übersetzung nonverbaler Signale, erarbeiten
wir mit Ihnen die für Sie passende Art zu kommunizieren. Erlernen
Sie keine Strategien, die sie nicht langfristig anwenden können.
Je besser man seine eigene Art zu kommunizieren und seine Stärken
kennt, desto besser versteht man andere Menschen und desto besser kann
man die Feinheiten und Nuancen einer Kommunikation nutzen.
Wir kommen gerne zu einem persönlichen Gespräch zu Ihnen ins
Haus. Lassen Sie sich einen Termin geben.
>>hier